Beelener Jugendtrio punktet auch in Emsdetten
Das Emsdettener Jugend-Schnellschachturnier – alljährlich im Januar ausgetragen – gehört zu den am stärksten besetzten Jugendturnieren in unseren Breitengraden. Bei vielen Vereinen ist das Turnier Jahr für Jahr gesetzt, auch weil die Ausrichter immer wieder mit viel Aufwand ein sehr schönes Turnier organisieren.
Die Beelener Schachfreunde waren in diesem Jahr mit drei Spielern vor Ort. Neben Maddox Dulski und Theo Schumann, die zuletzt sehr erfolgreiche Turniere in Soest, Paderborn und Ladbergen gespielt haben, vervollständigte Maxim Mrdovic das Beelener Trio, als Jahrgang 2019 einer der allerjüngsten Spieler im Feld, der sich zunächst mal etwas akklimatisieren musste in der sehr Konkurrenz.
Insgesamt waren 66 Spieler in Emsdetten, allen voran der Münsteraner Konstantin Müller, der 2024 U10-Europameister wurde und jetzt mit gerade mal 10 Jahren schon eine Wertungszahl von über 2000 Punkten aufweist. Der Domstädter war auch in Emsdetten eine Klasse für sich und gewann alle sieben Partien scheinbar mit leichter Hand. Dahinter gab es eine ganze Reihe von ambitionierten Spielern, die sich um die Plätze 2 und 3 balgten. Schön für uns, dass auch Maddox da großartig mitmischte. Er landete einige schöne Gewinnpartien und verlor nur eine einzige Partie gegen Emsdettens Lokalmatador Jannis Cremann (immerhin DWZ 1717). Am Ende bedeutete das Platz 3, nur einen hauchdünnen halben Buchholzpunkt hinter dem Münsteraner Levi Stentrup.
Theo hatte es heute deutlich schwerer als bei den Turnieren in Soest und Paderborn im Dezember. Da musste er als 7jähriger nur gegen etwa gleichaltrige Spieler ran und holte sich dort einen 1. sowie einen 2. Platz. Heute traf er auch auf ältere Spieler, und zudem war gerade auch im Turniermittelfeld die Konkurrenz deutlich härter als zuletzt. Drei Siege aus seinen sieben Partien holte Theo aber trotzdem und ließ in ein oder zwei Partien auch noch gute Chancen auf weitere Punkte aus.
Noch ein Jahr jünger als Theo ist Maxim, als 2019er Jahrgang gehörte er zu den allerjüngsten Spielern im Feld. Zu Turnierbeginn brauchte er ein wenig, um sich an die raue Turnierluft zu gewöhnen. Zweimal in den ersten drei Runden hatte er seinem Gegner schon eine ganze Figur abgeluchst, ließ sich dann aber von den routinierteren Gegnern noch überlisten. Nach der Mittagspause landete er dann aber doch noch zwei schöne Gewinnpartien.
Auf der Ausrichterseite gibt es den kompletten Endstand zum Turnier sowie eine ausführliche Photoserie.