3. Mannschaft: Nix zu holen beim Tabellenführer

Mit einer erwartungsgemäßen 11:20-Niederlage im Gepäck kehrte unsere Dritte gestern von ihrem Gastspiel bei Bezirksklassen-Tabellenführer ASV Senden zurück. Damit ist das Team nun drei Runden vor Saisonende auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht, der aller Voraussicht nach nicht zum Klassenerhalt ausreichen wird.

Die personellen Probleme der letzten Wochen fanden für die Dritte auch diesmal ihre Fortsetzung. Wieder mussten etliche Stammkräfte auf ihren Einsatz verzichten und das 2. Brett gleich von Beginn an frei bleiben. Damit war im Grunde von Beginn an klar, dass in Senden nichts zu holen sein würde. An praktisch allen Brettern waren die Gastgeber den Beelenern DWZ-mäßig um Lichtjahre voraus, im Schnitt waren es fast 400 Punkte pro Brett. So stand der Sendener Erfolg auch schon recht frühzeitig fest, da die Sendener neben ihrem kampflosen Partiegewinn beizeiten auch an den Brettern von Christian Korthaus und Werner Kessler voll punkten konnten.

Für unsere Dritte gab es aber auch eine Reihe positiver Aspekte, die Mut für die nächsten Aufgaben machen könnten. Eben unser neuester Neuzugang Werner Kessler spielte an Brett 8 gestern seinen allerersten Mannschaftskampf für unseren Verein. Seine Partieanlage war eigentlich ganz okay, dann verpasste er aber gegen einen starken Gegner den passenden Moment für die Rochade und kriegte seinen König nicht mehr in Sicherheit. Aber keine Sorge, das wird schon noch in den nächsten Partien.

Nur eine Partie mehr als Werner hat Theo Schumann für Beelen gespielt. In seinem erst zweiten Mannschaftskampf spielte der 7jährige gestern großartig und holte sich gegen einen fast 700 DWZ-Punkte stärkeren Gegner ein verdientes Remis durch ein Dauerschach. Remis gingen auch die Partien von Karl-Heinz Günther und Maddox Dulski aus. Karl-Heinz hatte sich für einen Minusbauern ausreichendes Gegenspiel verschafft, Maddox musste trotz aller Bemühungen einsehen, dass in einem Damenendspiel nicht mehr als ein halber Punkt drin war.

Nachdem Thomas Pomberg nach einer lange ausgesprochen remisig verlaufenen Partie am Ende doch noch aufgeben musste, setzte am Spitzenbrett Franz Leismann noch ein letztes Beelener Highlight. Gegen einen sehr starken Gegner mit DWZ über 1800 ging seine Eröffnung ziemlich in die Hose. Mit einem Verlust einer Qualität und zweier Bauern schien die Partie schnell zu Ende zu gehen, doch Franz ackerte sich immer besser in die Partie, holte sich die Qualität zurück und hatte immer noch so viel Gegenspiel, um seinen Gegner am Ende zum Remis zu überreden.

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