Indische Dame kein Stolperstein für die Erste
Mit fortschreitender Saisondauer kommt unsere Erste immer besser in Schuss. Das letzte Heimspiel der Spielzeit gestern nachmittag gegen die Indische Dame Münster brachte einen klaren 19:13-Sieg, der zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr geriet.
Verlieren war gegen die Indische Dame tatsächlich verboten. Dann hätte man in der Tat vor der Schlussrunde am 16. Mai noch tief im Schlamassel gesteckt und um den Klassenerhalt in der Verbandsliga zittern müssen. Doch die Mienen der Beelener Spieler und zahlreich angereister Kiebitze konnten sich erfreulich frühzeitig entspannen. Der Mannschaftssieg war schon nach gut dreistündiger Spielzeit eingetütet.
Die ersten zwei Partien von Frank Beckmann und Josef Hofene endeten zwar nach wenig ereignisreichen Partien schon beizeiten mit friedlichen Punkteteilungen. Danach zeichnete sich aber schnell ab, dass die Beelener in vielen der noch laufenden Partien in Vorteil kamen. Zuerst gelang es Martin Hanewinkel, seine Partie am 2. Brett zu gewinnen. Markus Hofene am 8. Brett war nur wenig langsamer als Martin mit der Gewinnführung. Als dann auch Dieter Hofene am Spitzenbrett in einer von beiden Seiten sehr ambitioniert gespielten Partie siegreich blieb, war ein Unentschieden im Gesamtmatch schon sicher.
Marcel Gäbler an Brett 6 machte dann bald mit einer Punkteteilung bereits einen Haken an den Tagessieg. Blieben noch die Partien von Reinhold Austermann (Brett 7) und Winfried Hanewinkel (Brett 4). Reinhold war inzwischen im Besitz einer Mehrqualität und konnte bald mattsetzen. Ein kleiner Wermutstropfen war die abschließende Niederlage von Winfried, weil er zunächst ebenfalls ausgezeichnet gestanden, den Vorteil dann aber mit einem Qualitätseinsteller aus der Hand gegeben hatte.