Spitz/Wachau Tag 3

Nur eine maue Beelener Ausbeute brachte der heutige dritte Turniertag im österreichischen Spitz. Ein unspektakuläres Remis sowie eine höchst überflüssige Endspielniederlage standen am Ende des Tages unter dem Strich.

Hatte am Vortag noch Rudolf Radinger ein schnelles Remis erreicht und Dieter Hofene lange für seinen Sieg kämpfen müssen, war es am heutigen Mittwoch eher andersrum. Diesmal erfolgte ein zeitiger Remisschluß am Brett von Dieter. In der Partie gegen Josef Mittendorfer (ELO 1949) gingen beide Akteure kein allzu großes Risiko. Schon nach etwa zwei Stunden erfolgte die friedliche Einigung.

Dafür war Rudolf diesmal der Beelener Marathon-Mann, der die zweitlängste Partie des Tages spielte. Gegen Michael Peschel (ELO 1598) stand der Beelener durchwegs etwas besser, konnte seine aktiveren Figuren aber nicht so recht zur Geltung bringen. Als er dann schließlich eine Qualität gewinnen konnte, ließ er sich darauf nicht ein, weil schnell klar wurde, dass der Gegner dann ein ewiges Schach hätte geben können. Stattdessen wurde in ein langwieriges Damenendspiel abgewickelt, das an sich ebenfalls auf ein Remis durch Dauerschach hinauszulaufen schien. Aber denkste - Rudolf ließ leider den Damentausch zu, wonach das entstandene Bauernendspiel aus dem Nichts heraus völlig verloren war.

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