Spitz/Wachau Tag 4

Erste Nullrunde für das Beelener Duo beim Turnier im österreichischen Spitz. Wäre nicht unbedingt nötig gewesen, aber diesmal ließen beide Beelener große Möglichkeiten am Wegesrand liegen, zum Teil auch unter Einfluß von großer Zeitnot.

Dieter Hofene spielte gegen den Österreicher Robert Wiedner (ELO 2047) eine zeitweise spektakuläre Partie, schaffte es aber nicht, den Lohn dafür einzufahren. Schon die Eröffnung verlief sehr kompliziert und kostete eine Menge Bedenkzeit. Zeit die hinterher fehlte, als es dann wirklich darum ging, in halsbrecherischen Opfervarianten die korrekten Fortsetzungen zu finden. So blieb die Partie leider unvollendet, ein lange in der Luft liegendes Opfer kam leider im falschen Augenblick. Nach Erreichen der Zeitkontrolle war der lange sehr gefährlich aussehende Angriff leider abgeschlagen.

Gestern hatte Rudolf Radinger noch die zweitlängste Partie des Tages gespielt, heute war es dann die mit Abstand längste. Gegen Johann Wiesinger (ELO 1769) musste der Beelener gleich zwei Zeitnotphasen überstehen. Irgendwann kam ihm leider ein Bauer abhanden. In dem entstandenen Springerendspiel wäre das noch nicht unbedingt ein Beinbruch gewesen, doch als sein König dann auf Dauer mehr und mehr ins Abseits gedrängt wurde, war die Partie irgendwann um den 80. Zug herum nicht mehr länger zu verteidigen.

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