Spitz/Wachau Tag 5

Gut erholt von der Nullrunde am gestrigen Donnerstag zeigte sich heute das Beelener Duo in Österreich. Erstmals im Turnierverlauf konnten beide vollen Punkte eingefahren werden.

Dabei fühlte sich Dieter Hofene zunächst gar nicht mal so wohl in seiner Stellung. Sein Gegner präsentierte ihm eine eher wenig bekannte Gambiteröffnung. Der Beelener sackte den angebotenen Bauern zwar ein. Es war aber nicht zu übersehen, dass sein Gegner aufgrund seiner deutlich besseren Entwicklung einige Kompensation aufweisen konnte. Dann aber übertrieb er es mit seiner Freigiebigkeit, opferte eine weitere Qualität und stellte zu allem Überfluß auch noch eine Figur ein.

Rudolf Radingers Partie kam zunächst schwer in die Gänge. Erst nach und nach konnte er sich einen kleinen Vorteil erspielen und diesen dann mit einigen schönen Positionsmanövern weiter ausbauen. Als dann beim Gegner auch noch die Bedenkzeit knapp wurde, ging alles sehr schnell. Rudolfs Angriff am Königsflügel brachte dann reiche Ernte. Als sein Gegner einen ganzen Turm weniger auf dem Brett hatte, gab er die Partie auf.

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