Spitz/Wachau Tag 6
Wie gewonnen - so zerronnen. Die Achterbahnfahrt unserer Beelener Teilnehmer in Österreich fand heute seine Fortsetzung. Nach der Doppelnull am Donnerstag und dem Doppelsieg gestern gab es heute wieder mal zwei Niederlagen. Nach den Partieverläufen war das jedoch alles andere als zwangsläufig.
Für Dieter Hofene sah es gegen seinen bisher stärksten Turniergegner Bruno Steiner (ELO 2118) im Mittelspiel großartig aus. Allerdings hatte das wieder mal viel Bedenkzeit in Anspruch genommen. Beim Übergang in ein Schwerfigurenendspiel ging dann leider ein großes Stück seines Vorteils verschütt. Ein Remis wäre danach immer noch problemlös möglich gewesen, doch nach einem unmotivierten Turmtausch kippte die Partie dann leider abrupt ins Bodenlose.
Völlig unnötig war auch die Niederlage von Rudolf Radinger gegen Heribert Redl (ELO 1705). Seine Eröffnung verlief absolut plangemäß, im Mittelspiel hätte er einen vorwitzigen gegnerischen Bauern belagern und am Ende abkassieren können. Stattdessen sah er für seinen König Gefahren, wo eigentlich keine waren, und erlaubte so erst den entscheidenden gegnerischen Königsangriff.