Starker Saisonauftakt der Zweiten
Gut aus den Startblöcken kam am Samstag unsere Zweite, als sie den SC Sendenhorst an eigenen Brettern mit 19:12 bezwingen konnte. So darf es gerne weitergehen. Immerhin hatten die Sendenhorster in der Vorsaison noch lange um den Aufstieg mitgespielt.
Zugegeben: die Gäste waren mit einigen Aufstellungssorgen an den Axtbach gereist und mussten das 2. Brett gleich gänzlich unbesetzt lassen. So stand für Beelen gleich eine kampflose 3:0-Führung durch Franz-Josef Fartmann zu Buche, der Franz Leismann an Brett 8 schon bald einen weiteren Sieg folgen ließ. Sein Gegner hatte eine Mattdrohung übersehen.
Wie sich bald zeigte, war die Messe damit schon fast gelesen. Sendenhorst erholte sich von diesem frühen 1:6-Rückstand nicht mehr. Thomas Bleier und Markus Hofene lieferten zwei ungefährdete Remisen auf dem Beelener Konto ab und stellten den Zwischenstand auf 10:5. Vorentscheidend war dann die Partie von Bernhard Schemmann an Brett 3. Sein Gegner hatte aus der Eröffnung heraus einen wilden Angriff samt Figurenopfer vom Stapel gelassen. Zeitweilig schaute der Beelener Anhang schon ein wenig besorgt auf das Brett, doch Bernie konnte den gegnerischen Angriff nach und nach austrocknen und am Ende einen schönen Konter setzen. Sein Turm harmonierte derart gut mit beiden Springern, dass der gegnerische König dem Matt nicht mehr entgehen konnte.
Bei 13:6 und noch drei laufenden Partien war der Mannschaftssieg bereits gebongt, doch Maddox Dulski konnte den Beelener Score noch ein wenig aufstocken. In einer meistens im Remisbereich laufenden Partie nutzte er einen gegnerischen Sekundenschlaf zum entscheidenden Bauerngewinn und erhöhte auf 16:7. In den verbleibenden Partien versuchten die Gäste noch dies und das, um den Rückstand zu verkürzen. Rudolf Radinger ließ sich in einem remisigen Springerendspiel die Punkteteilung aber nicht mehr nehmen. Lediglich am Spitzenbrett musste Wolfgang Henke dann in der letzten laufenden Partie doch noch die einzige Niederlage für Beelen hinnehmen.